WM 2026 – Alles zur Fußball WM in den USA, Kanada und Mexiko - Interview mit Siegmund Dunker & Dino Reisner über ihr neues Buch

  • 26.01.2026

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird größer, internationaler und komplexer als je zuvor: Erstmals findet das Turnier in drei Gastgeberländern statt, erstmals nehmen 48 Nationalmannschaften teil – und erstmals wird ein komplett neuer Turniermodus gespielt. Für Fans bedeutet das: mehr Spiele, mehr Stars, mehr Geschichten.

Mit dem Buch „WM 2026 – Alles zur Fußball WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die Mannschaften. Die Stars. Die Stadien“ liefern die Sportjournalisten Dino Reisner und Siegmund Dunker den idealen Begleiter für dieses historische Turnier. Im Interview sprechen sie über die Entstehung des Buches, die besonderen Herausforderungen der WM 2026 und darüber, was Fans schon jetzt wissen sollten, um bestens vorbereitet zu sein.

Cover von WM 2026 – Alles zur Fußball WM in den USA, Kanada und MexikoCover von WM 2026 – Alles zur Fußball WM in den USA, Kanada und Mexiko

Herr Reisner, Herr Dunker – die Fußball-WM 2026 wird in vielerlei Hinsicht einzigartig. Was hat Sie persönlich gereizt, genau zu diesem Turnier ein Buch zu schreiben?

Siegmund Dunker: Fußball-Weltmeisterschaften zählen zu den größten Sportereignissen der Welt und ziehen Millionen von Menschen in ihren Bann. In diesem Jahr strahlt die Faszination noch ein bisschen heller, weil erstmals 48 Nationen teilnehmen werden. Für WM-Debütanten wie Kap Verde oder Curacao wird diese Weltmeisterschaft nicht einfach nur ein Fußballturnier sein, sondern ein historisches, identitätsstiftendes Ereignis. 

 

Die WM 2026 ist die erste Weltmeisterschaft, die in drei Ländern ausgetragen wird. Wann war für Sie klar: Dieses Turnier braucht ein eigenes, umfassendes Fanbuch?

Siegmund Dunker: Wir hatten als Autorenduo bereits ein Vorschau- sowie Turnierbuch zur Europameisterschaft 2024 in Deutschland verfasst. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat es dabei vollbracht, nach den sportlich tristen Vorjahren wieder neue Euphorie zu entfachen. Dieser Aufschwung und die Aussicht auf eine WM der Superlative bestärkten uns darin, auch das kommende Turnier ausführlich begleiten zu wollen.  

 

Wie lief die Zusammenarbeit zwischen Ihnen beiden ab? Gab es eine klare Aufgabenteilung oder haben Sie gemeinsam an allen Kapiteln gearbeitet?

Siegmund Dunker: Wir haben im Vorfeld gemeinsam ein Konzept erarbeitet, in dem wir festlegten, welche Aspekte uns besonders wichtig sind und wie wir die einzelnen Themenblöcke im Buch verteilen. Im Anschluss entwarfen wir einen Seitenplan und teilten uns die Themen auf. Mein Fokus lag vor allem auf den teilnehmenden Nationen und ihren Stars. Dino Reisner hat seine herausragende Expertise vor allem bei den historischen Texten und der Vorstellung der Stadien einfließen lassen.     

  

Sie bringen beide viel journalistische Erfahrung mit. Was war bei diesem Buch die größte Herausforderung – die Fülle an Teams, die Stadien oder der neue Turniermodus?

Siegmund Dunker: Wir hatten den Anspruch, ein Buch auf den Markt zu bringen, das umfassend über die WM informiert und dabei alle 42 bis Ende des Jahres qualifizierten Teams beleuchtet. Eine Herausforderung bestand darin, dass sich die WM-Qualifikation bis Mitte November erstreckte und die Auslosung gar erst Anfang Dezember stattfand. Wir konnten weite Teile des Buches also erst auf den letzten Metern produzieren. Uns war wichtig, die Teams nicht in beliebiger Reihenfolge vorzustellen, sondern den Gruppen zuzuordnen, in die sie gelost worden waren. 

48 Teams, neue Gruppenphase, erweitertes K.o.-System: Was bedeutet dieser neue Modus aus Ihrer Sicht für Spannung, Überraschungen und Außenseiterchancen?

Siegmund Dunker: Da sich von den 48 Teilnehmern 32 für die K.o.-Runde qualifizieren werden, ist ein Favoritensterben in der Vorrunde sehr unwahrscheinlich. Richtig spannend dürfte es erst ab dem Achtelfinale werden, wenn die stärkeren Nationen aufeinandertreffen. Eine WM bietet aber auch immer Raum für Überraschungen  - 2022 waren es die Marokkaner, die sensationell das Halbfinale erreichten. Die Debütanten und Außenseiter werden sich zerreißen, um den Top-Teams die Stirn zu bieten. 

Deutsche WM-Mannschaft Deutsche WM-Mannschaft

Glauben Sie, dass durch die Aufstockung auf 48 Teams neue Fußball-Nationen stärker in den Fokus der Fans rücken werden?

Siegmund Dunker: Kurzzeitig ja. Gerade als exotisch wahrgenommene Teams wie Curacao, Kap Verde oder Haiti dürften viel Interesse auf sich ziehen und auch davon profitieren, dass man als Fußball-Romantiker dazu neigt, mit den Underdogs besonders mitzufiebern. Für die Spieler dieser Nationen ist die WM eine große Chance, sich auf die Notizzettel europäischer Profiklubs zu spielen. 

 

In Ihrem Buch stellen Sie alle teilnehmenden Mannschaften vor. Gab es Teams, bei denen Sie selbst überrascht waren, wie spannend ihre Geschichte oder Entwicklung ist?

Siegmund Dunker: In Südamerika hat Ecuador fußballerisch eine beeindruckende Entwicklung hingelegt, und das, obwohl das Land insgesamt eine schwere Zeit durchmacht. Durch die Verschiebung von Drogenhandelsrouten ist Ecuador ein Schauplatz von Bandenkriegen und ausufernder Kriminalität geworden ist. Auch Haiti ist schwer von Bandenkriminalität gebeutelt und musste für seine Heimspiele in der WM-Qualifikation nach Curacao ausweichen. Das fand ich erschütternd. Umso schöner ist es, dass sich die Nationalmannschaft nun auf der größten Bühne überhaupt präsentieren darf.

MetLife Stadium MetLife Stadium

Welche Stars dürfen sich Fußballfans Ihrer Meinung nach bei der WM 2026 auf keinen Fall entgehen lassen – auch abseits der ganz großen Namen?

Siegmund Dunker: Ich freue mich besonders auf Ecuadors Mittelfeldabräumer Moises Caicedo, den hochbegabten Flügelstürmer Yan Diomande vom deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste sowie Portugals Mittelfeldstrategen Vitinha und Joao Neves. Mein Herz hängt außerdem an den Belgiern mit Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku. 

Vom legendären Aztekenstadion bis zum hochmodernen MetLife Stadium: Welches Stadion hat Sie bei der Recherche am meisten beeindruckt – und warum?

Siegmund Dunker: Mit den Stadien hat sich in erster Linie Dino Reisner befasst. Architektonisch sagt mir vor allem das SoFi Stadium in Los Angeles zu. Aus nostalgischen Gründen und wegen des Namens mag ich zudem das Aztekenstadion sehr. 

 

Die WM findet in sehr unterschiedlichen Fußballkulturen statt. Glauben Sie, dass sich das auch auf Atmosphäre und Spielverlauf auswirken wird?

Siegmund Dunker: Die beste Atmosphäre erwarte ich bei den Spielen in Mexiko. Die Menschen dort sind absolut fußballverrückt. Die Begeisterung könnte deren Nationalmannschaft weiter tragen, als man es vielleicht vermuten würde.  

In einem eigenen Abschnitt ordnen Sie die WM 2026 historisch ein. Warum war es Ihnen wichtig, die Entwicklung der Weltmeisterschaft mit aufzunehmen?

Siegmund Dunker: Der Fußball wandelt sich stetig – und auch die Machtverhältnisse im Weltfußball. Der Blick in die Vergangenheit ermöglicht es uns, die Gegenwart besser zu verstehen. Viele Menschen verbinden zudem unzählige schöne Erinnerungen mit vergangenen Weltmeisterschaften. 

 

Wo sehen Sie die WM 2026 im Vergleich zu früheren Turnieren – eher als Neuanfang oder als konsequente Weiterentwicklung des Weltfußballs?

Siegmund Dunker: Eine WM in drei Ländern mit 48 Teams mag ein Novum sein. Diese Entwicklung war aber schon lange vorherzusehen. Mich freut es für die kleinen Nationen, dass sie dabei sein dürfen. Auf der anderen Seite muss man ganz klar festhalten: Der Weltverband FIFA verfolgt mit der Aufstockung vor allem wirtschaftliche Interessen und versucht, so viel Geld wie möglich aus diesem Turnier herauszupressen.

 

 

WM 1970 - Sieg WM 1970 - Sieg

Für wen ist Ihr Buch besonders gedacht: eher für eingefleischte Fußballfans oder auch für Einsteiger, die bei der WM 2026 mitreden möchten?

Siegmund Dunker: Ich bin überzeugt: Beide Zielgruppen dürften mit dem Buch großen Spaß haben.  

 

Was unterscheidet Ihr Buch von anderen WM-Vorschauen oder Online-Infos?

Siegmund Dunker: Die akribische Recherche und die Vollständigkeit. In dem Buch steckt viel Arbeit und Leidenschaft.

 

Welche Aspekte der WM 2026 werden Ihrer Meinung nach aktuell noch unterschätzt – könnten aber das Turnier entscheidend prägen?

Siegmund Dunker: Die klimatischen Bedingungen, die weiten Reisen während des Turniers, aber auch das Verletzungspech. Gerade die Spieler in England werden bereits eine enorme Anzahl an Spielen in den Knochen haben, wenn sie zur WM anreisen.

 

Wie verändert sich der Blick auf die WM 2026, wenn man sich mit Teams, Stadien und Hintergründen so intensiv beschäftigt hat wie Sie?

Siegmund Dunker: Es steigert in erster Linie die Vorfreude. Weil man sich auch mit den kleineren Nationen und Außenseitern befasst hat, ist zudem die Chance deutlich gestiegen, dass man auch bei Spielen wie Ghana gegen Panama gebannt vorm Bildschirm sitzen wird.  

 

Was ist die eine Sache, die Sie den Leserinnen und Lesern mitgeben möchten, wenn sie Ihr Buch zur Hand nehmen – bevor der erste Ball rollt?

Siegmund Dunker: Sie sind mit diesem WM-Begleiter bestens informiert. Scheuen Sie sich also nicht davor, ihr Wissen in größerer, geselliger Runde beim gemeinsamen Fußballschauen zum Besten geben. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen  - und gute Ergebnisse für die Teams, denen sie die Daumen drücken. 

 

Ob neue Fußball-Nationen, legendäre Spielstätten oder ein Turniermodus, der den Weltfußball nachhaltig verändern könnte – die WM 2026 verspricht, Geschichte zu schreiben. Das Buch von Dino Reisner und Siegmund Dunker ordnet dieses außergewöhnliche Turnier ein, liefert fundierte Hintergründe und macht Lust darauf, sich frühzeitig mit Teams, Stars und Austragungsorten auseinanderzusetzen.

Für alle, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nicht nur zuschauen, sondern mitreden wollen, ist dieses Buch die perfekte Vorbereitung auf das größte Fußballereignis aller Zeiten.

Hinter den Kulissen: Ein Illustrator erzählt

  • 24.11.2025

Illustrationen können Geschichten erzählen, lange bevor ein Wort gelesen wird – und genau das macht die Arbeiten von Soner Aktas so besonders. Sein Stil ist minimalistisch, farbenfroh und voller kleiner Momente, die man erst nach und nach entdeckt. Im Interview spricht Soner Aktas offen darüber, wie er zur Illustration gefunden hat, warum ihn Wimmelbilder mit vielen kleinen Figuren faszinieren und wie es dazu kam, dass er das Cover zu „Nur noch 100 Kilometer bis zum Kuchen“ gestalten durfte.

Seine Gedanken geben einen schönen Einblick in die Welt eines Illustrators, der mit viel Gefühl, Humor und Liebe fürs Detail arbeitet.

Bild von Soner AktasBild von Soner Aktas

Können Sie sich unseren Lesern kurz vorstellen – wer ist Soner Aktas, und wie sind Sie zur Illustration gekommen?

Zunächst einmal danke für das Interview. Ich hoffe, wir können gemeinsam einen interessanten Beitrag für Ihre Leser gestalten. Ich bin Soner Aktas und lebe seit 2014 in Deutschland, ursprünglich für mein Studium. Ich habe 2018 meinen Abschluss in Kommunikationsdesign an der HS Mainz gemacht und seitdem in verschiedenen Projekten gearbeitet – unter anderem bei ZDF, Adobe und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2021 habe ich beschlossen, als Freelancer Illustrationen zu erstellen. Bevor man den ersten Auftrag erhält, muss man viele Art Directors überzeugen, da niemand mit jemandem ohne professionelles Portfolio arbeiten möchte. Nach viel Mühe bekam ich meinen ersten Auftrag vom Sensor Magazin, und als das Projekt erfolgreich war, folgten viele weitere Illustrationen, an denen ich bis heute arbeite. Abseits der Illustration reise ich gerne mit dem Fahrrad, fotografiere Städte, Menschen und Natur, spiele Bassgitarre und träume davon, einmal als Art Director in einem Magazin zu arbeiten und mit Illustratoren wie mir zusammenzuarbeiten.

 

Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben und welche Techniken bevorzugen Sie?

Mein Stil ist generell minimalistisch und stilisiert – er vereint handgezeichnete Charaktere, lebendige Pastelltöne und ein starkes Gespür für Farbe, Form und Rhythmus, egal ob Editorial-Illustration, Loop-Animation oder Social-Media-Kampagne. Ich glaube an visuelle Klarheit mit Persönlichkeit – an Gestaltung, die nicht nur gut aussieht, sondern auch etwas Echtes erzählt. Am liebsten zeichne ich Wimmelbilder mit vielen Figuren, die zusammen eine lebendige Szenerie bilden, in der jede Figur ihre eigene Geschichte und Emotion erzählt. Besonders gerne arbeite ich zu Themen aus Stadtleben, Gesellschaft, Geschichte, Wirtschaft oder Kultur.

 

Gibt es Künstler oder Illustratoren, die Sie besonders inspirieren?

Es gibt einige Künstler, die mich stark beeinflusst haben. Einer davon ist Vincent Mahé, dessen klare Formensprache und Umgang mit Farbe und Raum ich sehr bewundere. Auch Hergé hat einen großen Platz in meinem Herzen. In der Türkei gibt es zudem eine ausgeprägte Satire- und Karikaturkultur, die mich als Kind stark geprägt hat – ich habe damals viele Satiremagazine gelesen und versucht, die Illustrationen nachzuahmen. So hat sich mein eigener Stil nach und nach entwickelt.

 

Zum Cover von „Nur noch 100 Kilometer bis zum Kuchen“

Wie wurden Sie für dieses Coverprojekt ausgewählt?

Das Projekt kam über die Kreativagentur Echtweiß und Janna Marten zu mir. Im letzten Jahr hatte ich große Lust, etwas rund ums Fahrrad zu zeichnen, und habe verschiedene Magazine, Redaktionen und Art Directors kontaktiert, unter anderem das Fahrstil Magazin. Janna Marten hat mich daraufhin direkt angeschrieben, und zunächst habe ich das Cover für Fahrstil gestaltet. Einige Monate später rief sie mich an und erzählte mir vom Buchcover-Projekt – als großer Fahrradliebhaber konnte ich natürlich nicht Nein sagen.

 

Entstehung des Covers Entstehung des Covers
Entstehung des Covers Entstehung des Covers

Welche Vorgaben haben Sie erhalten?

Janna ist eine sehr unkomplizierte Geschäftspartnerin. Sie gab mir das Thema und ließ mir große kreative Freiheit. Ich habe ihr erläutert, was ich umsetzen wollte, und nach ein wenig Brainstorming gleich losgelegt. Die ersten Skizzen habe ich ihr geschickt, und zwischen diesen Skizzen und dem finalen Cover gibt es nur kleine Detailanpassungen. Normalerweise präsentiere ich zwei bis drei unterschiedliche Vorschläge, hier wusste ich sofort, was ich zeichnen wollte, und Janna und der Verlag waren begeistert. Sie übernahm die Kommunikation zwischen mir und dem Verlag, und wir hatten keinerlei Probleme – nur beim Buchrücken gab es eine kleine Herausforderung, die wir schnell lösen konnten.

 

Was war Ihre Grundidee bzw. zentrale Bild-Elemente?

Als das Projekt zu mir kam, war der endgültige Titel des Buches noch nicht festgelegt. Ich habe zunächst versucht, mit den vorgeschlagenen Titeln etwas Spielerisches zu entwickeln. Meine erste Idee war eine Dreiergruppe von Radfahrern: Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es in Gruppen manchmal unterschiedliche Ansprüche gibt – der eine will sportlich fahren, der andere eher entspannt, mit Pausen für Kaffee oder Kuchen. Diesen Ansatz habe ich Janna vorgestellt und visualisiert, indem ich ihr Skizzen geschickt habe: vorne ein genervter Radfahrer und dahinter zwei andere, die beim Café Bestellungen aufgeben.
Allerdings spiegelte das noch nicht die Hauptidee wider. Janna erklärte, dass sie eher die Anstrengung beim Bergauffahren und das Durchhalten sehen möchte. Daraufhin habe ich das gleiche Layout genutzt, aber die Radfahrer beim Aufstieg an einem Café vorbeiziehend dargestellt, um sowohl den Sportgedanken als auch den Lifestyle-Aspekt des Radfahrens zu visualisieren.

 

Gibt es Details im Cover, die besonders wichtig für Sie sind?

Ja, es gibt kleine Details, die man nicht sofort bemerkt, die mir aber am Herzen liegen: Zum Beispiel die Katze und die Vögel auf dem Dach oder die Szene im Café. Dort sitzt ein Mann mit seiner Freundin, die ihm etwas erzählt, während er draußen die Radfahrer sieht und sich wünscht, selbst mit ihnen radeln zu können. Solche Momente machen das Bild lebendig.

 

Wie viele Skizzen oder Entwürfe haben Sie erstellt?

Die zweite Idee wurde akzeptiert, und daraufhin habe ich diese Idee dreimal überarbeitet, bevor ich mit der finalen Umsetzung begann.

 

Arbeiten Sie lieber digital, analog oder hybrid?

Ich arbeite gerne hybrid: Die Skizzen erstelle ich auf Papier und finalisiere sie digital. So geht es schneller, und das analoge Skizzieren macht mir viel Spaß, da ich von einer physischen Grundidee ausgehe.

 

Hatten Sie das Buch vorab gelesen?

Leider hatte ich das Buch nicht vorab lesen können.

 

Welchen Teil der Rennrad-Welt hat Sie besonders angesprochen?

Mich fasziniert besonders der Bereich Rennrad, Bikepacking sowie der Lifestyle rund ums Fahrrad – inklusive Fahrradmode und technische Themen. Jedes Jahr unternehme ich eine Bikepacking-Tour mit meinem Rennrad. Insgesamt zieht mich die Kombination aus Rennradfahren und Fahrrad-Lifestyle sehr an.

 

Entstehung des Covers Entstehung des Covers
Entstehung des Covers Entstehung des Covers

Welche besondere Herausforderung gab es?

Eine besondere Herausforderung war, dass mir über das Buch nur der Titel bekannt war. Allerdings kann man das auch als Vorteil sehen, da man dadurch kreativ freier arbeiten kann. Abgesehen davon hatte ich keine größeren Schwierigkeiten.

 

Typisches Stilmerkmal auf diesem Cover?

Ja, man findet typische Merkmale meiner Arbeit wieder: stilisierte Charaktere und meine große Liebe zu Katzen und Vögeln. :)

 

An welchen Projekten arbeiten Sie derzeit – Traumprojekt?

Derzeit arbeite ich an einer Illustration für das Magazin Neue Narrative mit Business-Themen. Außerdem werde ich für ein neu startendes Magazin viele Illustrationen erstellen, über das ich noch nicht zu viele Details verraten kann. Mein Traumprojekt wäre es, einmal für ein großes internationales Magazin zu illustrieren – bisher hatte ich dazu noch keine Gelegenheit, vielleicht gelingt es mir 2026. :)

 

Wenn Sie das Cover in drei Worten beschreiben müssten?

Kaffee, Fahrrad, Freundschaft und Lifestyle.

Das Gespräch mit Soner Aktas zeigt, dass hinter einem illustrativen Motiv oft mehr steckt als eine schöne Gestaltung: kleine Beobachtungen, persönliche Erinnerungen, spielerische Ideen und ein Blick für die Geschichten im Alltag. Besonders schön ist, wie offen Soner Aktas erzählt, welche Freude ihm das Zeichnen von lebendigen Szenen bereitet und wie wichtig ihm die feinen Details sind – von der Katze auf dem Dach bis zur Szene im Café.

Sein Cover vereint genau diese Leichtigkeit und Wärme, die auch im Interview spürbar sind. Wir sagen Danke für die inspirierenden Einblicke und wünschen Soner Aktas weiterhin viele Projekte, bei denen er seinen charakteristischen Stil ausleben kann.

Autos – mi amore! Eine Liebeserklärung an die Welt des Automobils!

  • 10.09.2025

Wenn jemand wie Luca de Meo – einer der bekanntesten Spitzenmanager der Automobilbranche und Ex-CEO der Renault Group – ein Buch über Autos schreibt, dann darf man sicher sein: Es wird keine trockene Aufzählung technischer Daten, sondern eine leidenschaftliche Hommage.

Genau das ist „Autos – mi amore! Eine Reise durch die unglaubliche Welt des Automobils von A-Z“. Auf über 400 Seiten nimmt de Meo seine Leserinnen und Leser mit durch die faszinierende Geschichte des Automobils – von den ersten wackeligen Versuchen Carl Benz’ bis zu den modernen Visionen einer elektrischen Zukunft.

Inhalt: Mehr als nur ein Auto-Buch

Das Werk ist alphabetisch aufgebaut: Von A wie Abarth über M wie Musik  bis hin zu Z wie Zündschlüssel spannt sich der Bogen. Jede Marke, jede Geschichte und jede Anekdote wird lebendig erzählt.

  • Große Marken und Familiengeschichten: Fiat und die Dynastie der Agnellis, die Fusion zu Stellantis, aber auch Ferrari und Co.
  • Legenden der Automobilgeschichte: Filmautos, berühmte Rennwagen und die Helden der Straße.
  • Technische Meilensteine: Von den Erfindungen von Carl Benz über die Visionen Gottlieb Daimlers bis hin zu den kleinen, aber genialen Details, die das Autofahren revolutioniert haben.
  • Überraschende Perspektiven: Warum spielt das Auto bei Tim und Struppi eine besondere Rolle? Und was hat der Komponist Jean-Michel Jarre mit Autodesign zu tun?

Unterstützt wird de Meo von prominenten Stimmen wie Oliver Blume, Jean Alesi und Jacky Ickx, die ihre eigenen Erlebnisse und Gedanken zum Phänomen Auto beisteuern.

Über den Autor: Luca de Meo

Luca de Meo (1967 in Mailand) gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten der internationalen Automobilbranche. Nach Stationen bei Renault, Toyota, Fiat, Volkswagen, Audi und Seat war er ab 2020 CEO der Renault Group. Bekannt ist er nicht nur als Manager, sondern auch als jemand, der die kulturelle und emotionale Dimension des Automobils betont. De Meo gilt als kreativer Stratege mit einem feinen Gespür für Markenidentität und Design.

Mit „Autos – mi amore!“ veröffentlicht er nun erstmals ein Buch, das seine berufliche Expertise mit seiner persönlichen Leidenschaft verbindet – eine Mischung aus Managerblick, Historikerinteresse und privater Autoliebe.

Luca de MeoLuca de Meo

Warum lesen?

„Autos – mi amore!“ ist kein klassisches Fachbuch für Technik-Fans, sondern ein emotionales, charmant geschriebenes Porträt der Automobilwelt. De Meo gelingt es, seine eigene Begeisterung auf die Lesenden zu übertragen – ganz gleich, ob man selbst eingefleischter Auto-Enthusiast ist oder einfach nur Lust auf spannende Geschichten hat.

Dieses Buch ist:

  • ein perfektes Geschenk für Auto-Fans,
  • ein unterhaltsamer Begleiter für alle, die mehr über die Kulturgeschichte des Automobils erfahren möchten,
  • und eine Einladung, die Welt auf vier Rädern mit neuen Augen zu sehen.
PressestimmenPressestimmen

Fazit

Mit „Autos – mi amore!“ zeigt Luca de Meo, dass das Auto weit mehr ist als nur ein Transportmittel. Es ist ein Symbol für Freiheit, Innovation und Emotion – und manchmal sogar ein Familienmitglied.

Ein Must-Read für alle, die Benzin (oder Strom) im Blut haben.

 

Wir sind dabei – Motorbuch Verlag auf dem 52. BELMOT-Oldtimer-Grand-Prix 2025

  • 29.07.2025

Der Countdown läuft: Vom 1. bis 3. August 2025 wird der Nürburgring erneut zum Treffpunkt für Liebhaber klassischer Fahrzeuge, Motorsport-Fans und Automobil-Enthusiasten – der 52. BELMOT-Oldtimer-Grand-Prix steht vor der Tür!

 

Und wir vom Motorbuch Verlag sind mittendrin.
Besuchen Sie uns an unserem Stand im Ausstellerbereich und entdecken Sie unsere Bücher rund um Klassiker, Technik, Motorsport und Automobilgeschichte.

Rennwagen fahren auf dem NürburgringRennwagen fahren auf dem Nürburgring

Ob legendäre Fahrer, historische Fahrzeuge oder faszinierende Technik – wir haben nicht nur die Geschichten, sondern auch die passenden Bücher dazu.

Auto steht vor dem NürburgringAuto steht vor dem Nürburgring

Vorbeikommen lohnt sich:

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Wir freuen uns auf interessante Begegnungen, Benzingespräche – und auf Sie!

Bis bald auf dem Nürburgring!

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